ÄLGI News Oktober

Liebe Leute,

furchtlos ist er ja, unser Älgi. Und wären ihm auf seinem Weg der rote Greif von Greifswald oder der silberne Drache von Heide begegnet, er hätte es gewiss auch mit diesen gefährlichen Fabelwesen aufgenommen.

So aber konnte er sich den Ehrentitel „Sankt Älgi“ leider nicht anheften und musste sich andere Herausforderungen suchen, um seine zahlreichen Talente unter Beweis zu stellen. Was ihm selbstverständlich auch gelang… ;-)

Älgi hat jetzt gut die Hälfte seiner einzigartigen Deutschlandtour hinter sich gebracht. Wer sich noch einmal anschauen möchte, was er dabei schon alles erlebt hat, dem sei der folgende Videoclip ans Herz gelegt. Lasse hat darin in Form einer Diashow sehr schön Impressionen von den bisherigen Stationen verarbeitet und mit Musik unterlegt:

Rückblick September:

10.Station: Heide (Schleswig-Holstein)

Große Auszeichnung für unseren Älgi: In der DJH Heide (heide.jugendherberge.de) durfte er seinen Mitgliedsausweis in Empfang nehmen. Älgi ist damit der weltweit erste und einzige Elch, der Mitglied in einem Jugendherbergsverband ist. Herzlichen Glückwunsch, Kleiner! Und Älgi revanchierte sich für diese Ehre nach Kräften. Er half seinen Gastgebern beim Frühstücksbuffet, in der Spülküche und beim Teeausschank für die Gäste. Das Sightseeing-Programm von Familie Piel führte ihn dann zum St.Georgs-Brunnen, ins leckere Eiscafé und hinaus auf die Kohlfelder von Dithmarschen, deren Anblick Älgi doch glatt einen Elch-Pups entlockte (der zum Glück jedoch nach Rosen duftete). ;-)   In Mini-Heide stimmte er sich schon mal auf seine nächste Station ein, indem er dort den Elch-Zilla spielte. Seine Gastgeber in Aue sollten also gewarnt sein…

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11.Station: Aue (Sachsen)

In Aue besuchte Älgi den „Zoo der Minis“, der sich auf die Haltung von Zwerg- und Kleintieren spezialisiert hat (www.zooderminis.de). Da die übliche Arbeitsmontur für unseren Mini-Elch ungefähr zehn Nummern zu groß war, wurde er übergangsweise erstmal an die Kasse gesetzt. Dort machte er eine richtig gute Figur, durch geschicktes Verrech… äh, Kalkulieren verdoppelte er die üblichen Tageseinnahmen. :-P   Aber da ein Zoo ja hauptsächlich aus Tieren besteht, musste Älgi in den folgenden Tagen in den zahlreichen Gehegen seinen Elch stehen. Neben Routinearbeiten wie Terrarienpflege, Futterzubereitung und Ausmisten durfte er auch bei Bauprojekten auf dem Gelände mithelfen. Seine Freistunden nutzte Älgi, um die Tiere zu beobachten, undercover als Elch im Schafspelz herumzuschleichen und eine Runde auf den Zwergeseln zu reiten. Am Ende der Woche durfte Älgi sich dann sogar schon auf dem Chefsessel niederlassen – Höhepunkt einer tierischen Karriere Made in Aue. :-D

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12. Station: Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern)

Wenn man irgendwo Mitglied ist, dann möchte man ja auch was davon haben. ;-)   Denkt sich Älgi – und besucht in Greifswald gleich die nächste Jugendherberge (greifswald.jugendherberge.de). Als „special guest star“ wurde er vom dortigen Herbergsteam denn auch mit einem ausgesprochen elchigen Begrüßungsdrink empfangen. In den folgenden Tagen verbrachte er seine Zeit tagsüber gerne mit den Schulklassen und abends mit netten Individualreisenden an der Hausbar. Aber Älgi wäre nicht Älgi, wenn er sich nicht auch ein wenig nützlich machen würde! So half er u.a. beim Einchecken und verteilte selber (alkoholfreie) Getränke an die Gäste. Und weil er ja geradewegs von einem Zoo kam, machte er auch schnell noch einen Abstecher zu den Greifswalder Zootieren. Deren Mist durften dieses Mal aber andere entsorgen. :-D

 

13. Station: Eisenhüttenstadt (Brandenburg)

Älgi bei IKEA! Seine Plüschfreunde Schopenhauer und Mjölki hat er in dieser Filiale zwar nicht angetroffen (Kunststück, sie wohnen ja auch in Berlin), dafür aber einen Holzelch zum Schaukeln gefunden und abenteuerliche Geschichten von anderen Elchen gelesen. Außerhalb von IKEA ist Älgi meistens seiner vierbeinigen Gastgeberin Nelly hinterhergedackelt (wobei, kann man das bei einem Basset Hound eigentlich so sagen…?). Jedenfalls durfte er einen Blick ins Rathaus werfen, welches eines der größten Natursteinmosaike Deutschlands beherbergt, und Mitglieder des Eisenhüttenstädter Behindertenverbandes bei ihren Aktivitäten begleiten. Zu guter Letzt hat er zusammen mit Nelly noch einen Riesenskandal um Elchfleisch (!) in Dosen aufgedeckt. Arme Schwestern und Brüder von Älgi! Da ist wohl mal wieder ein Anruf bei Äl Giso fällig… :-P

Ausblick Oktober:

14.Station: Plauen (Sachsen)

Zum vorerst letzten Mal logiert Älgi in einer Jugendherberge, aber die dürfte dafür ganz nach seinem Geschmack sein. Die DJH Plauen (plauen.jugendherberge.de) ist nämlich in die Räume einer ehemaligen Feuerwache eingezogen. Wo früher die Löschfahrzeuge auf ihren Einsatz warteten, befindet sich heute der Speisesaal – und den kann man auch über die immer noch vorhandene Rutschstange erreichen. Zu diesem Vergnügen wird Älgi sich sicher nicht zweimal einladen lassen. ;-) Ansonsten ist die kleine Stadt im Vogtland vor allem durch die „Plauener Spitze“ bekannt geworden und wählt seit 1996 sogar eine Spitzenkönigin, die diese Kunst repräsentieren soll. Ob Älgi wohl eine Audienz bei ihr bekommen wird…?

15.Station: Frankenroda (Thüringen)

Oft ist der „Goldene Oktober“ ja auch noch eine gute Zeit für eine Landpartie. In diesem Sinne wird Älgi für ein paar Wochen mal auf Stadtluft verzichten und sich in Deutschlands abwechslungsreiche Natur begeben. Frankenroda mit seinen 334 Einwohnern, schön gelegen im idyllischen Werratal, bietet dafür einen idealen Auftakt. Und Älgis Domizil, die ehemalige Probstei Zella (www.zella.de), hat sich als Gasthof mit angeschlossenem Campingplatz, Reitbetrieb und diversen Outdoorangeboten wie Kanu- und Wandertouren voll auf die Bedürfnisse von Landurlaubern eingestellt…

16.Station: Edemissen (Niedersachsen)

Nach fünf ereignisreichen Wochen in Folge verlässt Älgi die neuen Bundesländer wieder und kehrt im niedersächsischen Edemissen bei Familie Regener ein. Und auch wenn unter deren Dach keine Urlaubsgäste ein- und ausgehen, so wird es bei zwei Erwachsenen, drei Kindern und einem Hund sicher nicht langweilig werden. Vielleicht kann Älgi in der Freizeit die Kinder ja mit seinen Fuß- und sonstigen Ballkünsten nachhaltig beeindrucken – und unter der Woche mal heimlich nachschauen gehen, wo die Erwachsenen denn so arbeiten…

17.Station: Mützenich-Schweiler (Rheinland-Pfalz)

In Eisenhüttenstadt hat Älgi Deutschlands östliche Grenze ja schon erfolgreich ausgetestet. Jetzt nähert er sich der westlichen, denn der kleine Eifelort Mützenich-Schweiler grenzt unmittelbar an Belgien. Und auf dem Fehlenhof von Familie Murges (www.fehlenhof.de) wird Älgi mit Hoftieren, Spielgeräten, Heuübernachtungen und organisierten Aktivitäten wie Nachtwanderungen oder Planwagenfahrten noch einmal das volle Ferienhofprogramm erleben können. Ebenso wie viele andere große und kleine Gäste, denn in Rheinland-Pfalz sind praktischerweise gerade Herbstferien… ;-)

Aber natürlich geht die Reise weiter – und in diesem Sinne freuen wir uns genauso auf viele neue schöne Bilder von unserem couchsurfenden Elch. :-)